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Barmenia Heilpraktikerversicherung – Mehr Gesundheit + Mehr Sehen

Die neue Barmenia Zusatzversicherung Mehr Gesundheit ersetzt ab sofort den alten Heilpraktikertarif Barmenua AN+.

  • 100% Erstattung für Naturheilverfahren durch Heilpraktiker + Ärzte
  • 100% bis zu 2000 Euro Erstattung pro Kalenderjahr (Tarifvariante Mehr Gesundheit 2000), je nach Tarifvariante: Mehr Gesundheit 1000: 1000 Euro/Jahr; Mehr Gesundheit 500: 500,- Erstattung pro Kalenderjahr
  • Das Budget von 500, 1000 bzw. 2000,- EUR pro Kalenderjahr kann zudem für die Erstattung von Arznei- Verband- Heil- und Hilfsmitteln verwendet werden. (Für Sehhilfen-Leistung wird der Baustein Mehr Sehen benötigt)
  • Leistung bis zu den Höchstsätzen der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) bzw. des Gebührenverzeichnisses für Heilpraktiker (GebüH)
  • Sämtliche Alternative Heilmethoden nach GebüH bzw. dem Hufelandverzeichnis sind versichert.
  • Keine Wartezeiten

Im Tarifbaustein Mehr Sehen sind zusätzlich mitversichert

  • 100% für Sehhilfen (Brillen und Kontaktlinsen) bis zu (300 Euro innerhalb von 2 Kalenderjahren
  • 100% für Operationen zur Begebung einer Fehlsichtigkeit (z.B. Lasik) bis zu 1000 Euro
  • Augenärztliche Vorsorgeuntersuchungen
  • Sofort-Hilfe bei Erblindung durch einen Unfall in Höhe von 10.000 Euro.

Kundenzufriedenheit

Details zur Barmenia Mehr Gesundheit Heilpraktikerversicherung

Die Barmenia Heilpraktikerversicherung Mehr Gesundheit stellt derzeit den leistungsstärksten Naturheilverfahren Tarif dar, welcher bis zu 2000 Euro im Kalenderjahr absichert. Da der Tarif allerdings im Gegensatz zu z.B. Signal Iduna Ambulant plus relativ umfangreiche Gesundheitsfragen vorsieht, kommen die Barmenia Tarife nur für eine kleine Zielgruppe in Betracht. So ist beispielsweise bei Vorerkrankungen am Rücken oder bei Allergien etc. und natürlich auch bei laufenden/angeratenen Behandlungen in der Regel gar kein Abschluss möglich. Auch wenn in den letzten 2 Jahren bereits öfter Heilpraktiker oder auch Osteopathen aufgesucht wurden, kann der Tarif in der Regel gar nicht abgeschlossen werden, da die Risikoprüfung durchaus als “streng” bezeichnet werden kann.

Wartezeiten und Besonderheiten

Die bedingungsgemäßen Wartezeiten werden erlassen.

Die Gesundheitsfragen sind umfangreich und streng. Der Tarif Barmenia Mehr Gesundheit ist als eher etwas für Kinder oder Personen, die in den letzten 5 Jahren ausser wegen Erkältungskrankheiten nie bei einem Arzt gewesen sind.
Unten haben wir eine Liste häufiger Diagnosen und die diesbezügliche Risikoentscheidung der Barmenia für den Tarif Mehr Gesundheit aufgeführt, mit der bei Antragstellung zu rechnen ist.

Heilpraktiker Psychotherapie

Der Tarif Barmenia Mehr Gesundheit leistet bei medizinischer Notwendigkeit auch für Psychotherapie beim Heilpraktiker nach dem GebüH.

Risikoprüfung und Vorerkrankungen – Einschätzung der Barmenia aus unseren Erfahrungen und Rückmeldung der Risikoprüfung

Die Barmenia stellt für die Mehr Gesundheit Tarife eine die letzten 5 Jahre betreffende offene Gesundheitsfrage, so dass sämtliche Vorerkrankungen anzugeben sind im Antrag. Hier finden Sie eine ungefähre Risikoeinschätzung zur Annahmeentscheidung für die Zusatzversicherung Barmenia Mehr Gesundheit. Immer aber unter der Voraussetzung, dass keine laufenden diesbezüglichen Behandlungen angeraten oder bei Abschluss bereits konkret beabsichtigt sind:

  • Schilddrüsenerkrankungen (Unterfunktion/Überfunktion/Hashimoto)

Unterfunktion und Hashimoto: Mehr Gesundheit Abkürzung = MG: 50% Risikozuschlag Abkürzung = RZ
Überfunktion (bestehend): nicht versicherbar.

  • (Heuschnupfen) – ohne asthmatische Beteiligung (z.B. Nase laufen, Augen tränen)
    MG: 50% RZ
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Laktose/Gluten/Zöliakie)

Laktoseintoleranz: MG: 50% RZ
Glutenintoleranz / Zöliakie: MG: 50% RZ

  • Muskelverspannungen: (laufende , sowie Behandlungen die weiter zurückliegen,, 6 Monate, 3 Jahre, einmal letzte 5 Jahre oder z.B: bei regelmäßig einmal im Jahr einmal Osteopathie)

- laufende Behandlung: Antrag wird zurückgestellt / Behandlung abgeschlossen und Beschwerdefreiheit: MG: 50% RZ
- wenn keine rezidivierende Erkrankung/ Behandlung abgeschlossen und Beschwerdefreiheit > 12 Monate: ohne Erschwerung, wenn keine rezidivierende Erkrankung

  • Rückbeschwerden (z.B. LWS-Syndrom)

- laufende Behandlung: Antrag wird zurückgestellt / Behandlung abgeschlossen und Beschwerdefreiheit < 12 Monate und keine rezidivierende Erkrankung:
MG: 50 % Risikozuschlag
- Behandlung abgeschlossen und Beschwerdefreiheit > 24 Monate: ohne Erschwerung, wenn keine rezidivierende Erkrankung

  • Bandscheibenvorfall z.B. operiert vor 1-3 Jahren, ohne OP, aber 3 Jahre beschwerdefrei. – Ab wann versicherbar, welcher Zuschlag?

Einschätzung des Risikoprüfers zum Tarif Mehr Gesundheit: Einzelfallprüfung – Einschätzung ist nur über Selbstauskunft und Arztberichte / bei stationärem Aufenthalt mit KH-Bericht möglich / Die Einschätzung ist abhängig vom Ort des Bandscheibenvorfalls, die zeitliche Komponente, seit wann behandlungs- und beschwerdefrei und ob Dauerschäden vorliegen / das operative Einsetzen z.B. künstlicher Bandscheiben ist eine Dauerablehnung / wurde z.B. bei einem Bandscheibenscheibenvorfall im LWS-Bereich konservativ behandelt und es liegt eine Behandlungs- und Beschwerdefreiheit > 36 Monate vor, dann ist eine Annahme ohne Erschwerung denkbar, wenn keine Dauerschädigung vorliegt.

  • Hauterkrankungen
    - z.B, Neurodermitisoder andere, wenn Diagnose besteht, aber keine Beschwerden mehr, oder zwar Diagnose Neurodermitis, aber seit Jahren keine Behandlung, ausser prophylaktische Eincremen.

Antwort Barmenia: Hauterkrankungen dieser Arten sind sehr breit gefächert in der Einschätzung. Direkt auf die Neurodermitis aus Ihrem Beispiel bezogen, die seit mind. 5 Jahren erscheinungsfrei ist, kann der Risikoprüfer der Barmenia sagen, dass eine Annahme ohne Erschwerung erfolgen kann.
- Schwere Formen mit großflächigem Befall sind generell nicht versicherbar. Zur genauen Einschätzung helfen uns auch da die Selbstauskünfte oder andere ärztliche Informationen.
Neurodermitis mit prophylaktischem eincremen ist eine bestehende Erkrankung auch dann, wenn keine ärztlichen Behandlungen erforderlich sind. In Abhängigkeit vom Schweregrad ist das Risiko einzuschätzen. Beispiel leichte Erkrankungsform: Behandlungsbedürftigkeit kleiner Flächen nur im Winter oder Frühjahr, ausschließlich topische Therapie > Einschätzung: *MG: 50 % RZ*- nach erscheinungsfreiem Zeitraum von > 12 Monaten auf MG: ohne Erschwerung.

  • Asthma (allergisch sowie Bronchialasthma), wenn nicht behandlungsbedürftig


Einschätzung Barmenia Risikoprüfer:
Die asthmatische Erkrankung lässt sich nicht in eine Tabelle fassen – ich beschreibe sie mit Einzelfallprüfung aber mit klarer Tendenz dazu, dass es sich um ein hohes Risiko handelt. Wenn eine Annahme mit Risikozuschlag möglich ist, dann i.d.R. im oberen Bereich, im Tarig Mehr Gesundheit (MG): 100 % – aber auch die Ablehnung ist möglich (vor allem im MG)

  • Migräne, Verspannungs-Kopfschmerzen: z.B. alle 6 Monate, aber kein Arztbesuch nötig oder Behandlungen angeraten.

Auch hier ist Entscheidung nicht allgemein verbindlich, da immer die Behandlungszeiträume und vor allem die Diagnose wichtig ist. Eine mittlere Einschätzung für die Situation (siehe oben) bei Verspannungskopfschmerzen und Migräne (ohne Aura) mit Beschwerderhythmen alle 6 Monate: Annahme mit Risikozuschlag im Tarif MG: 100%.

  • Krebserkrankungen (wie lange müssen diese als ausgeheilt gelten), wann kann Frage verneint werden im Antrag!

Antwort Barmenia: Keine Versicherungsmöglichkeit solange die Erkrankung über die Antragsfragen anzeigepflichtig ist. Nicht zu den Zeiten gehören die Kontrollen, die nach Ausheilung regelmäßig stattfinden (Kontrollbefund ist für eine solche Prüfung wertvoll)

  • Psychische Erkrankungen (wie lange müssen diese als ausgeheilt und erfolgreich abgeschlossen gelten?) Trauerbewältigung, depressive Verstimmung,
    Therapie Anpassungsstörung, Trauerbewätltigung vor z.B. 2,3,4 oder 5 Jahren. Natürlich beschwerdefrei und keine Behandlungen angeraten.

Antwort Barmenia: Ambulante Kurzzeittherapien (max. 25 psychotherapeutische Sitzung) werden nach einem behandlungs- und beschwerdefreien Zeitraum von mind. 3 Jahren wieder versicherbar (mit Risikozuschlag MG: 100% – nach 5 Jahren wieder ohne Erschwerung. Langzeittherapien (auch medikamentöse) oder stationäre Therapien sind auf langfristige Dauer nicht versicherbar.

  • Ausgeheilte Wirbelsäulen OP versicherbar?
    Einzelfallprüfung mit KH-Bericht und ärztlichen Unterlagen.
  • Bluthochdruck
    Risikoeinschätzung:
    Die Risikoeinschätzungen sind sehr individuell und erfolgen anhand einer Selbstauskunft mit Informationen zur Erkrankung. Sehr wichtig sind dabei Informationen, die die Höhe des Blutdruckes mit und ohne Medikamente darstellen. So gelingt dann mit folgenden weiteren Parametern eine Einschätzung, ob diese Erkrankung schwer, mittelschwer oder leicht ist (Paramater: Körpergröße/Gewicht, Cholesterinwerte, Herz-Kreislaufbefund, Stoffwechsel (Zucker) und die Zusammensetzung der Medikamente). Eine danach leichte Form ist versicherbar mit Risikozuschlag ( MG: 50%) – eine mittelschwere Form ohne Begleitrisiken aus den Parametern ( MG: 100% Risikozuschlag).
  • Übergewicht/Adipositas (in welcher BMI Höhe mitversicherbar)

Wird über die Gesundheitsfragen der neuen Ergänzungstarife nicht abgefragt – spielt ggf. in der Detailprüfung später bei der Gesamtbewertung einer anzeigepflichtigen Erkrankung eine Rolle. Tabellarische Auskunft dazu nicht möglich.

  • GDB Grad der Behinderung vorhanden Frage: Wenn jemand Grad der Behinderung hat, beispielsweise durch einen Unfall oder eine andere Erkrankung, die aber nicht mehr behandlungsbedürftig ist und/oder keine Folgebehandlungen mit sich bringt, bis wie hoch mitversicherbar und welcher Zuschlag?

Antwort Barmenia: Einzelfallprüfung – keine pauschale Bewertung möglich

  • Suchterkrankung:
    Wie lange muss eine behandelte und ausgeheilte Suchterkrankung zurückliegen, damit eine Annahme möglich ist? Beispiel seit 10 Jahren trockener Alkoholiker


Antwort = Dauerablehnung

  • Nierensteine und Harnwegsinfekte (wie lange muss diese zurückliegen und wäre Abschluss mit RZ möglich?

Einschätzung des Risikoprüfers:
Sind Nierensteine natürlich abgegangen oder nach OP entfernt und liegt keine rezidivierende Erkrankung vor, dann ist bei Behandlungs- und Beschwerdefreiheit eine Annahme ohne Erschwerung möglich. Ein einmaliger Harnwegsinfekt ist nach vollständiger Ausheilung ohne Zuschlag versicherbar – rezidivierende Formen = Einzelfallprüfung.

  • Phimose

Bestehende Phimose: MehrGesundheit ohne Erschwerung, es sei denn, dass der Junge in naturheilmedizinischer Behandlung deswegen ist. Nach einer OP ist die Phimose ohne Erschwerung versicherbar.

  • Ohrenbeschwerden mit Paukenröhrchen

Bevorstehende Paukenröhrchen-OP = LA , nach OP und Behandlungs- und Beschwerdefreiheit: ohne Erschwerung versicherbar.