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Häufige Fragen zur Heilpraktikerversicherung

Gibt es Wartezeiten? Details

Wartezeit bedeutet, dass die Versicherung in dieser Frist keine Rechnungen übernimmt, erst wenn die Wartezeit abgelaufen ist. Beispiel :
Versicherungsbeginn 1.8.2015. Der Tarif sieht eine Wartezeit von 3 Monate vor.
Am 20.08.2015 gibt es plötzlich ein Leiden (z.B. Allergische Reaktion), wenn man jetzt zum Heilpraktiker geht, dann wird diese Rechnung nicht übernommen, da wir uns noch in der Wartezeit befinden. Erst wenn die Behandlung am 1.11.2015 beginnt, dann übernimmt es der Versicherer.
Das Leiden, welches nach Versicherungsbeginn festgestellt wurde, ist versichert, jedoch sollte die Behandlung erst nach Ablauf der Wartezeit beginnen.
Es gibt folgende Wartezeiten bei der Heilpraktikerversicherung : 3 Monate allgemeine naturheilkundliche Behandlungen und 8 Monate besondere Wartezeit, diese gilt nur für Entbindung und Psychotherapie.
Einige Versicherer bieten neuerdings auch Tarife ohne Wartezeiten an . Was bedeutet des ? Alles, was nach Versicherungsbeginn (nach ERHALT des Versicherungsscheins !) ärztlich oder vom Heilpraktiker festgestellt wird, versichert ist und die Behandlung sofort beginnen kann. Das bedeutet nur, dass Behandlungen, die vor Beginn der Versicherung gestartet haben, nicht versichert sind.

Können Wartezeiten erlassen werden? Details

Ja. Dieses ist in den meisten Fällen möglich durch die Vorlage eines ärztlichen Untersuchungsberichtes. Dieser kostet zwischen 50 und 100€ und wird oft durch den Hausarzt ausgestellt. Es ist allerdings nicht zu 100% gesagt, dass der Versicherer damit auch die Wartezeiten entfallen lässt, es kommt es darauf an, ob auf dem Bericht Erkrankungen genannt werden oder ob Behandlungen notwendig ist. Einige Versicherer haben auch Ihre eigenen Untersuchungsberichte, die sehr umfangreich sind (Blutbild etc), somit kann dieser Art Bericht auch bis zu 200€ kosten. Ohne dass garantiert wird, dass der Wartezeiterlass auch wirklich gewährt wird. In der Regel lohnt sich die Beantragung des Wartezeiterlasses für die Heilpraktikerversicherung daher nicht.
Es gibt mittlerweile auch gute Tarife ohne Wartezeiten , man kann jedoch davon ausgehen, dass bei diesen Tarifen besonders genau auf mögliche vorvertragliche Anzeigepflichtverletzungen geprüft wird, wenn eine Rechnung kurz nach Versicherungsbeginn eingereicht wird.

Welche Therapeuten dürfen aufgesucht werden? Details

Es gibt im Rahmen der Heilpraktikerversicherung drei verschiedene Variationen von Heilbehandlern im Sinne der möglichen Erstattung.

Die naturheilkundliche Behandlung durch:

einen Arzt einen Arzt Facharztbezeichnung Naturheilverfahren einen Heilpraktiker.

Nicht alle Heilpraktikerversicherungen, die auch Naturheilverfahren durch Ärzte abdecken, erstatten für eine Naturheilbehandlung durch Ärzte ohne die Facharztbezeichnung “Naturheilverfahren”. Nur Signal Iduna ambulant plus, DKV KNHB und die Barmenia AN sehen dies unproblematisch.

Welche Therapeuten dürfen aufgesucht werden ? Details

Es gibt im Rahmen der Heilpraktikerversicherung drei verschiedene Variationen von Heilbehandlern im Sinne der möglichen Erstattung.

Die naturheilkundliche Behandlung durch:

  • einen Arzt
  • einen Arzt Facharztbezeichnung Naturheilverfahren
  • einen Heilpraktiker.

Nicht alle Heilpraktikerversicherungen, die auch Naturheilverfahren durch Ärzte abdecken, erstatten für eine Naturheilbehandlung durch Ärzte ohne die Facharztbezeichnung “Naturheilverfahren”. Nur Signal Iduna ambulant plus, DKV KABN und die Barmenia AN und UKV/BBKK sehen dies unproblematisch.

Arzt mit Facharztbezeichnung z.B. Naturheilverfahren:
Derartige Ärzte dürfen nach dem Hufelandverzeichnis abrechnen, insofern ist die Erstattung durch alle Heilpraktikerversicherungen möglich, die auch für Naturheilverfahren durch Ärzte leisten.

Heilpraktiker Dieser ist in allen Fällen konsultierbar, anders würde die Heilpraktikerversicherung keinen Sinn machen. Jedoch muss auch hier darauf geachtet werden, dass der Heilpraktiker im Sinne des deutschen
Heilpraktikergesetzes ist. Leider trifft man zu häufig auf vermeindliche Heilpraktiker, die keine Heilpraktiker sind und auch nicht die erforderliche Prüfung abgelegt haben. Hier würde die Versicherung wahrscheinlich die Glaubwürdigkeit und die “medizinischen” Kenntnisse anzweifeln, was auch nachvollziehbar ist.
Heilpraktiker rechnen nach dem Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker ab (GebüH), können allerdings auch über das Hufelandverzeichnis abrechnen.

Da Heikpraktikerversicherungen eben nicht nur für Behandlungen beim Heilpraktiker leisten ist die Bezeichnung Zusatzversicherung für Naturheilverfahren angebrachter.

Was bedeutet GebüH / GOÄ / Hufelandverzeichnis ? Details

Die GebüH ist die Gebührenordnung für Heilpraktiker, die GÖÄ ist die Gebührenordnung der Ärzte.
Die Heilpraktiker unterliegen eigentlich keiner Gebührenordnung und können Ihr Honoror mit Ihren Patieten frei vereinbaren.
Als Orientierungshilfe und für die Transparenz dient die GebüH, dieses ist also ein Verzeichnis der durchschnittlich üblichen Vergütung für Heilpraktikerleistungen und beinhaltet alle anerkannten naturheilkundlichen Behandlungsmethoden. Die Ärtze rechnen über Ihre Gebbührenordnung für Ärtze ab(GOÄ). In dieser Gebührenordnung sind jedoch nicht alle naturheilkundlichen Behandlungsmethoden enthalten. Dies ist jedoch nicht problematisch, da sich die Ärtze an dem Hufelandverzeichnis orientieren und dieses als Abrechnugnsgrundlage auch nutzen können.
Das Hufelandverzeichnis wird ständig durch die Hufelandgesellschaft erweitert (eine Art Rat von Ärtzen/Wissenschaftlern und Heilpraktikern), somit steht das Hufelandverzeichnis an der Aktualität
nicht hinterher, im Gegenteil sogar, denn es beinhaltet sogar einige weitere Behandlungsmethoden.
In der Praxis wird der Arzt in das Hufelandverzeichnis nutzen und von dort die jeweilige Ziffer einer naturheilkundlichen Behandlung analog in seine Gebührenordnung umrechnen bzw. auf der Rechnung “analog abrechnen”.
Hier muss noch darauf geachtet werden, welche Versicherung bzw. welcher Tarif welche Gebührenordnungen auch akzeptiert.

Bis zu welchem Satz der GOÄ/GebüH wird erstattet? Details

Je nachdem, wie kompliziert ein Eingriff ist, kann der Arzt/Heilpraktiker einen höheren Satz berechnen als den einfachen Wert, der in der Gebührenordnung für Ärzte GOÄ aufgeführt ist. Auch beim Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker gibt es einen Mindest- und einen Höchstsatz.

Beispiel : Chiropraktische Behandlung der Wirbelsäule € 10,50 bis 18,-. Der einfache Satz liegt somit bei 10,50€, der Höchstsatz bei 18€.
Wenn der Eingriff einfach ist, dann kann der Behandler 10,50€ je 15 Minuten abrechnen, ist aber der Eingriff etwas komplizierter (z.B Lage der Nervenbahnen), dann
kann der Behandler sogar bis 18€ je 15Minuten abrechnen, diesen Höchstsatz muss er jedoch begründen.
Die meisten Tarife erstatten problemlos den Höchstsatz, es gibt jedoch auch Ausnahmen, wie der Continentale CEK-Plus, dieser erstattet nur den Mindestsatz.
Kaum ein Heilpraktiker wird jedoch den einfachen Satz abrechnen, meist rechnen Sie den doppelten Satz ab.

Können Vorerkrankungen wie Asthma, Schilddrüsendisfunktion, Details

Grundsätzlich gibt es ja natürlich auch den Fall, dass jemand eine Erkrankung hat und diese auch chronisch sein kann, welcher Mensch ist komplett gesund?

Man unterscheidet hier drei Fälle :

Erste Möglichkeit bzw. Fall1:
Es ist eine Erkrankung vorhanden, diese muss aber nicht akut behandelt werden. In diesem Fall kann man dieser Erkrankung oft gegen einen Zuschlag mitversichern. Es gibt weiterhin auch die Möglichkeit, diesen Risikozuschlag entfallen zu lassen, wenn z.B die Behandlung nach Versicherungsbeginn 1 Jahr weiterhin beschwerdefrei bleibt, dann kann man ein Attest einreichen und prüfen, ob der Zuschlag entfallen kann.
Die zweite Möglichkeit wäre, dass es eine Erkrankung gibt, die sätndig unter Beobachtung steht und der Ausgang ungewiss ist (wird es schlimmer oder besser?!),hier werden die Versicherer die Erkrankung in vielen Fällen vom Schutz ausschliessen. Hier jedoch wieder derselbe Fall,wenn ein Attest ausgestellt werden kann und eine derartige Erkrankung medizinisch gesehen auch ausheilen kann, dann kann auch der Leistungs-Auschluß entfallen.
Der dritte Möglichkeit ist, dass eine schwere Erkrankung vorhanden ist, wie Morbus Crohn,Multiple Sklerose,Hirnschäden,schwere Behinderungen, Diabetes, Epilepsie. Hier ist eine Annahme leider nicht möglich.

Es gibt auch Heilpraktikerversicherungen ohne Gesundheitsfragen .

Sind angeratene Behandlungen mitversichert? Details

Grundsätzlich gilt, dass Behandlungen, die bereits angeraten sind und noch nicht abgeschlossen sind, nicht erstattungsfähig sind.
Beantworten Sie die Antragsfragen der Heilpraktikerversicherung ehrlich und warten Sie auf die Annahmeentscheidung des Versicherers. In vielen Fällen können Vorerkrankungen mitversichert werden, bereits laufende Behandlungen jedoch nicht. Hier sollte der Antrag erst nach Abschluss der Behandlung gestellt werden.
Laufende/angeratene Behandlungen: in den meisten Fällen wird bei laufenden Behandlungen der Antrag zunächst zurückgestellt. Auch wenn ein Versicherer den Antrag annimmt, wird er die laufende Behandlung vom Versicherungsschutz ausschließen.
Wenn die Behandlung dann komplett abgeschlossen sein wird, wäre diese Art Erkrankung dann auch wieder mitversichert. Hierzu muss ein Attest eingereicht werden, dann wird seitens der Versicherung geprüft, ob der Ausschluss entfallen kann. Es empfiehlt sich nach ca. 6-12 Monaten nach Abschluss der Behandlung das Attest einzureichen.
Kürzlich zurückliegende Behandlungen: hier kommt es sehr darauf an, welche Art Behandlungen durchgeführt wurden. Wenn jedoch die Behandlungen abgeschlossen sind, dann reicht oft ein Attest um problemlos Versicherungsschutz zu haben (auch für die zurückliegende Behandlung).

Burn Out, Depressionen oder psychotherapeutische Behandlung - ist eine Heilpraktikerversicherung abschließbar? Details

Sofern in den letzten drei Jahren eine psychotherapeutische Behandlung stattgefunden hat, wird es schwer mit der Annahme bei einer Heilpraktikerversicherung. Die meisten Anbieter lehnen einen Antrag ab.
Sofern es sich nicht um eine Behandlung wegen Depressionen oder schwerer psychischer Erkrankungen handelt, kann eine Annahme unter Umständen mit Leistungs-Ausschluß für psychische Erkrankungen erfolgen.
Sofern derzeit keine Behndlung durch einen Heilpraktiker durchgeführt/angeraten ist, wäre als Alternative auch Domcura ambulant top abschließbar, aber auch dieser Tarif leistet nur für Versicherungsfälle, die nach Versicherungsbeginn eintreten.

Psychotherapie beim Heilpraktiker Details

Psychotherapie beim Heilpraktiker wird über die Ziffern 19.1.- 19.4 abgerechnet. Die Versicherungen leisten für Behandlungen nach GebüH (Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker).
Sofern also eine solche Behandlung aus medizinischer Sicht notwendig ist, wird Sie also auch erstattet, denn die Ziffern 19.1. – 19.4 sind ja nicht ausgeschlossen in den Versicherungsbedingungen.

Es gibt jedoch einzelne Tarife, die den Bereich “Psychotherapie” explizit ausschließen. Z.B. UKV Natur Privat, Arag482, Arag 483, Axa MED Komfort und einige mehr.
Andere Tarife wie Signal Ambulant plus schließen nicht einzelne GebüH Ziffern aus, leisten aber nicht bei Heilpraktikern, die wie ein Heilpraktiker Psychotherapie nur auf einen Teilbereich beschränkt wirken darf.

Hypnose beim Heilpraktiker Details

Die Grundvoraussetzung einer Behandlung ist immer die medizinische Notwendigkeit.
Beispiel : Sie haben Schmerzen in der Schulter, die Schulmedizin sieht evtl Tabletten vor, die Nachwirkungen/Nebenwirkungen haben können. Nun gibt es aber dafür auch eine Naturheilkunde-Behandlungsmethode (z.B Akupunktur o.ä.), diese ist wissenschaftlich erwiesen und anerkannt und hat denselben heilenden Effekt, mit weniger Nebenwirkungen, also wird es auch bezahlt.
Sofern der Punkt Hypnose in den Tarifbedingungen nicht explizit ausgeschlossen ist (z.B: bei Gothaer mediambulant), müsste der Tarif die Kosten bei medizinicher Notwendigkeit übernehmen.

ABER : wenn für eine Erkrankung kein Bereich der Naturheilkunde geeignet ist bzw erfolglos ist, dann wäre auch wieder die medizinische Notwendigkeit gegeben.
Es kann auch durchaus sein, dass eine alternative Heilmethode später aufgrund inzwischen ausreichender wissenschaftlicher Belege oder Studien anerkannt wird. Da derartige Behandlungen ja nur durch den Grundsatz der medizinischen Notwendigkeit ausgeschlossen werden und grundsätzlich nach GebüH geleistet wird (außer bei der Barmenia oder Gothaer, dort steht der Ausschluss von Hypnose direkt in den Bedingungen) könnte es gut sein, dass zu einem späteren Zeitpunkt eine Behandlung auch noch anerkannt werden könnte.
Dies hängt sicher auch von der Diagnose bzw. Erkrankung ab, die behandelt werden soll.

Wir empfehlen bei allen Heilpraktikerversicherungen vor Behandlungsbeginn eine Anfrage zwecks Kostenübernahme zu machen.
In jedem Fall für Hypnose leistet die Allianz AmbulantBest , als einziger uns bekannter Tarif ist dies dort sogar explizit in den Tarifbedingungen genannt.

Sind verordnete Arznei- und Heilmittel erstattungsfähig? Details

Arznei- und Heilmittel, die im Zusammenhang mit einer naturheilkundlichen Behandlung verordnet werden sind versichert. Hierzu zählen: Arznei-, Verband-, und Heilmittel.
die Höhe der Erstattung hierfür richtet sich nach den Versicherungsbedingungen des jeweiligen Tarifes und geschieht im Rahmen der insgesamt dort für Naturheilverfahren vorgesehenen Höchsterstattungsgrenzen.

Welche Arzneimittel sind nicht erstattungsfähig ? Details

Einige Präparate sind nicht erstattungsfähig durch eine Heilpraktikerversicherung.
Hierzu gehören: Mittel, die ausschließlich zum Zweck der Empfängnisverhütung verordnet werden, Präparate zur Behandlung erektiler Dysfunktion/sexueller Potenz. Mittel zur Abmagerung/Regulierung des Körpergewichts, Präparate zur Verbesserung des Haarwuchses, Raucherentwöhnung, Anti-Aging, Lifestyle-Behandlung, Stärkungsmittel, Nährmittel, Kosmetische Mittel, selbst vom Heilpraktiker gemischte Präparate.

Werden Kosten für Massagen durch die Heilpraktikerversicherung übernommen? Details

Eine Physiotherapie (z.B. Massagen, manuelle Therapie) ist nur ein anderer Oberbegriff für Heilmittel. Allerdings muss sowohl darauf geachtet werden, dass eine Physiotherapie auch Krankenkassenleistung ist als auch darauf, dass diese über den Heilpraktiker korrekt als abgerechnet wird. Also muss zunächst geprüft werden, ob nicht die Krankenkasse für die Physiotherapie zunächst aufkommt. Ansonsten sind Heilmittel dann erstattungsfähig, wenn Sie im Rahmen des GebüH abgerechnet werden können. So werden osteopathische Behandlungen durch einen Heilpraktiker nach dem GebüH durch die Zusatzversicherung abgedeckt, eine manuelle Therapie durch einen Physiotherapeuten hingegen nicht.

Werden rezeptpflichtige Medikamente erstattet? Details

Es werden nur Medikamente erstattet, die auf einem Rezept vom Heilpraktiker oder Arzt für Naturheilverfahren im Rahmen der Naturheilbehandlung verordnet wurden und aus der Apotheke bezogen werden.
Viele Tarife in unserem Vergleichsrechner erstatten darüber hinaus auch die Zuzahlungen zu schulmedizinischen Medikamenten (Rezeptgebühren). Einige Tarife wie z.B. Signal Iduna Ambulant Plus pur, sowie AXA MED Komfort start sehen eine Erstattung zudem für privat verordnete Medikamente z.B. durch einen Arzt vor.

"Ich war bereits zum Ersttermin bei einem Heilpraktiker" - übernimmt eine Heilpraktikerversicherung die folgenden Behandlungskosten? Details

Nein, egal ob Tarife mit oder ohne Wartezeiten, für bereits eingetretene Versicherungsfälle wird nicht geleistet. Ein Versicherungsfall beginnt mit der ersten Behandlung. Die Behandlung beginnt mit dem ersten Besuch bei einem Heilpraktiker oder Arzt bei dem auf eine bestimmte Erkrankung oder Beschwerde eingegangen wird. Somit würde der Ersttermin wegen einer Beschwerde oder einem Anliegen als Beginn eines Versicherungsfalls zählen. Dieser wäre solange nicht versicherbar, bis die Behandlung abgeschlossen wäre.
Auch Tarife mit vereinfachten Gesundheitsfragen würden die laufende Behandlung nicht bezahlen, wenn gleich sie jedoch abschließbar sein mögen, jedoch mit einem Leistungsausschluss für laufende Versicherungsfälle.

Ist eine Behandlung jedoch einmal abgeschlossen und die akute Erkrankung (z.B. “Verspannungen”) gelten als geheilt, so wären zukünftige Behandlungen natürlich später wieder mitversichert, sofern die gleiche Erkrankung nochmals auftreten sollte.
Gerade beim Thema Verspannungen, die von Zeit zu Zeit auftreten können, bei denen aber keine Grunderkrankung vorliegt, sollte man jedoch auf Tarife mit vereinfachten Gesundheitsfragen zurückgreifen.

 
 
 

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