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Die Osteopathie – beliebter ganzheitlicher Behandlungsansatz

Die Osteopathie in der Alternativmedizin

Fast jeder kennt es, „ Ich habe Rücken“ und davon genug. Diese Probleme sind aber nicht die einzigen, die viele Menschen dazu bewegen einen Osteopathen aufzusuchen. Der Stress auf Arbeit, die Organisation von Familie, Schule und Erziehung bringt viele an Ihre Grenzen, was auch verständlich ist, denn heutzutage geht man nicht „nur arbeiten“ oder „kümmert sich nur um den Haushalt“, Nein! Heutzutage wird Flexibilität von jedem Einzelnen verlangt, egal wo, wann oder wie. Aufgrund dieser hektischen Lebensweise leidet die Mehrheit an Blockaden, LWS, HWS oder anderen Störungen des Bewegungsapparates und hier kommt die Osteopathie ins Spiel.

Was ist Osteopathie?

Die osteopathische Medizin ist sehr umfangreich zu betrachten und auch nicht schnell erklärt. Bekannt sind die osteopathischen Behandlungen auch als „Manualtherapien“, da Sie hauptsächlich mit Händen praktiziert werden. Chiropraktik und Chirotherapie sind auch Formen der Osteopathie, werden aber einzeln betrachtet. Kurz gesagt sind es mehrere Verfahren und Behandlungskonzepte, die aber grob in drei Bereiche aufgeteilt werden können.

Parietale Osteopathie: Diese kümmert sich um Muskulatur, Gelenke und Bindegewebe. 1828 wurde die parietale Osteopathie durch Andrew Taylor Still zum Leben erweckt und von Ihm sehr genau unter die Lupe genommen.

Viszerale Osteopathie: In den 40er Jahren befassten sich Hoover und Young näher mit diesem Gebiet der Osteopathie und gestalteten es so interessant für die Umwelt. Hierbei wir die Behandlung gezielt an den inneren Organen und deren Bindegewebs-Aufhängungen angesetzt.

Craniosakrale Osteopathie: Entdeckt und untersucht wurde diese Art der Osteopathie von einem Schüler, des uns schon bekannten Still. Das ist ein Bereich, über dessen Wirkung, selbst unter den Osteopathen noch stark diskutiert wird. Methoden werden hier zur Harmonisierung der inhärenten Rhythmen des menschlichen Organismus angewandt, die zugleich mit einer Art alternativen Psychotherapie kombiniert wird.

Kundenzufriedenheit

Wie funktioniert Osteopathie?

Die Kernaussage der Osteopathie ist die „Kraft der Selbstheilung“, wenn diese durch irgendwelche Blockaden gestört wird, wirkt sich das gezielt auf andere Bereiche in unserem Körper aus. Löst man diese nicht, wird es für unseren Bewegungsapparat immer schwieriger sich selber zu regenerieren. Befindet sich also unser Skelett und unsere Muskeln in einer perfekten Position, so behindern diese nicht unsere Lymph- und Blutgefäße, die somit problemlos unseren Körper versorgen können und finalisierend ein optimales Wohlbefinden für unseren Gesundheitszustand erschaffen. Durch diese Aussage wird klargestellt, dass unser Körper eine Funktionseinheit bildet, die sich immer im Einklang mit Bewegung und Geist befinden sollte, damit die „Kraft der Selbstheilung“ nicht unterbrochen wird.

Wirkung, Kritik und wer zahlt das alles?

Über die Wirkung wird, wie in vielen Bereichen der Alternativmedizin noch oft diskutiert, zwar sind viele Methoden der Osteopathie schon stark an die wissenschaftliche Medizin orientiert, aber dessen Ergebnisse nicht immer eindeutig bewiesen. Nur dazu muss gesagt werden, es benötigt auch nicht immer einen wissenschaftlichen Beweis um selbst eine Wirkung am eigenen Körper zu erfahren, sondern oft nur den Mut und das Vertrauen etwas Neues auszuprobieren.
Dabei unterstützt uns sogar die gesetzliche Krankenkasse seit Januar 2012, denn diese übernimmt, wenn die Methode der Osteopathie durch einen beruflich qualifizierten Arzt oder Behandelnden durchgeführt wird zu einem gewissen Teil die Kosten. Zusätzlich wird aber auch dazu geraten, dass nicht nur der reine Osteopath um Hilfe und Rat gebeten wird, sondern das Sie sich zuerst die Meinung von einem Arzt einholen, der einen gründlichen Check ihres Körpers durchführt und so auf gravierende Vorschäden hinweisen kann, bevor Sie eine osteopathische Behandlung bei sich durchführen lassen. Bei Vorschäden am Knochen- oder Gelenkapparat kann die osteopathische Medizin viel zerstören, statt eine Linderung der Schmerzen zu erlangen.
Viele private Versicherer haben sich auch aufgrund vieler Behandlungserfolge schon früh auf dieses Leistungsgebiet spezialisiert und ihre Tarife für die Bereiche der Osteopathie ausgelegt, wo die gesetzliche Krankenkasse nicht mehr Zahlen möchte.
Informieren sie sich gerne selbst in unserem Vergleichsrechner oder rufen Sie uns an und lassen sich kostenlos beraten.

Zusatzversicherungen mit Erstattung für Osteopathie

Folgende Heilpraktikerversicherungen leisten unter anderem für eine Osteopathische Behandlung (aber auch alle anderen Verfahren aus dem Hufelandverzeichnis), sofern diese durch einen Arzt oder Heilpraktiker durchgeführt wird:

  • Axa med komfort start: 3 Monate Wartezeit, 40% Zuschlag, sofern in den letzen 3 Jahren mehr als eine Behandlung wegen Rücken oder Osteopathie, bis 80% Erstattung von 2500 Euro innerhalb von 2 Kalenderjahren, auch sektorale Heilpraktiker
  • Signal Iduna Ambulant plus : keine Wartezeit, 80% der Rechnung, Erstattung 750 Euro pro Kalenderjahr, Heilpraktiker, darf nicht nur sektorale Zulassung für Osteopathie besitzen.
  • Arag 483 : 90% von 2500 Euro innerhalb von 2 Kalenderjahren – Tarif hat aber strenge Gesundheitsfragen und Rückenbeschwerden werden nicht mitversichert, sofern in den letzten 3 Jahren schon diesbezüglich Behandlungen stattgefunden hatten – zudem 3 Monate Wartezeit zu Beginn.
  • UKV NaturPrivat: keine Wartezeit, 80% von 1250 Euro pro Kalenderjahr, erste 2 Kalenderjahre max. 1000 Euro Erstattung zusammen, auch Osteopathie durch Physiotherapeuten, sofern ärztliche Verordnung hierfür vorliegt
  • Münchener Verein 178 keine Wartezeit, aber max. 480 Euro in den ersten 2 Kalenderjahren, ansonsten 85% Erstattung, max. 1000 pro Jahr, Osteopathie auch durch Physiotherapeuten, die im Berufsverband für Osteopathen sind.
  • Nürnberger AMed: keine Wartezeit, aber erste 24 Monate max. 300 Euro Erstattung, 80% Erstattung, max. 800 Euro pro Jahr. Gesundheitsfrage nur auf die letzten 2 Jahre, hier darf in den letzten 2 Jahren kein HWS-Syndrom oder Bandscheibenvorfall vorgelegen haben, Verspannungen wären kein Problem.