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Traditionelle chinesische Medizin

Die traditionelle chinesische Medizin ist, wie der Name schon sagt, ein alter Hase unter der Alternativmedizin. Sie hat sich über mehr als 2000 Jahre entwickelt und jetzt auch einen Durchbruch von den ostasiatischen Gebieten, wie zum Beispiel Japan, bis hin zu uns nach Europa geschafft. Hier wurden schon viele traditionell chinesische Methoden in unsere Medizin fundiert. Die verschiedenen Varianten der Akkupunktur sowie unzählige Massagemethoden haben in Europa Fuß gefasst und werden immer öfter der konventionellen Medizin vorgezogen. Das nicht ohne Grund – auch wenn viele Arten der Alternativmedizin umstritten sind- denn Sie Hilft! Medizinische Untersuchungen haben ergeben, dass gerade die Akkupunktur meist erfolgreichere Behandlungsergebnisse vorweist als die standardisierten Verfahren, wie Medikamente etc., die hier bei uns im Lande verschrieben oder angeordnet werden.

Zur traditionellen chinesischen Medizin gehören aber nicht nur die Massagen und die Akkupunktur. In der TCM findet sich auch noch die Arzneitherapie, Moxibustion, Quigong usw. Einige Verfahren, die auch in den Leistungskatalog der Heilpraktiker-Versicherungen fallen werden jetzt noch genauer erläutert.

Quigong Heilbehandlung

Bei dieser Art der Alternativmedizin handelt es sich um zwei Metallkugeln. Die Größe der Kugeln kann unterschiedlich sein, je nachdem wie Sie angewendet werden sollen. Die kleinsten Kugeln sind dreißig mm groß und werden für die Handtherapien genutzt. Zum Anregen der verschiedenen Handreflexzonen werden die Kugeln in der Hand bewegt, gedreht, geschoben oder gerollt. Durch diese Verfahren und das Stimulieren der Hände werden Blockaden im Körper gelöst und langwierige oder chronische Erkrankungen beseitigt oder verbessert.

Die Qigongkugeln haben noch sogenannte innere Kugeln, die verschiedene Töne von sich geben. Eine Kugel bildet den hohen Ton und die andere einen tiefen. Diese unterschiedlichen Klänge ergeben das Yin und Yang und sorgen für das Gleichgewicht der Lebensenergie.

Moxibustion

In der traditionellen chinesischen Medizin wird auch sehr intensiv mit der Moxatherapie gearbeitet, hierbei werden verschiedene Punkte am Körper erwärmt, die sich so wiederum auf andere Organe oder Stellen am sowie im Körper positiv auswirken. Um mit der Hitze an den bestimmten Punkten am Körper arbeiten zu können, wird hier für Beifuß getrocknet und aus dessen Fasern und Blättern eine Art Wattebausch hergestellt. Über den betroffenen Punkten am Körper wird dieser Bausch angezündet und erwärmt dadurch gezielt die ausgewählte Stelle am Körper.

Andere Formen der Moxatherapie sind zum Beispiel die Moxa-Pflaster, die sich auf die speziell aufgeklebten Stellen am Körper erwärmen und durch die am Pflaster angeklebten Kräuter eine heilende Wirkung haben.
Die Moxazigarre – Nein hier werden Sie natürlich nicht zum rauchen angestiftet- sie ist einfach eine aus getrocknetem Beifuß, dünnem Papier zusammengerollte Zigarre, die vom Behandelnden angezündet wird, um so mit der Spitze der Zigarre die ausgewählten Therapiepunkte zu erhitzen bis diese Stellen leicht errötet sind, danach wechselt er zum nächsten Punkt.
Zu guter Letzt haben wir noch die so genannten Moxa-Nadel, an dieser Nadel wird die Moxa (Beifuß) befestigt. Die Nadel besteht aus Stahl, nachdem der befestigte Beifuß an der Nadelspitze erhitz wurde, manövriert der Heiler die Hitze zur bedürftigen Therapiestelle.

Chinesische Diätetik

Auch in der chinesischen Ernährungslehre spielt Yin und Yang eine wichtige Rolle. Verschiedene Nahrungsmittel werden dem Yin oder Yang zugeordnet. Das Ziel der Ernährungslehre ist es, ein möglichst hohes Maß an Gleichgewicht zu erreichen. Dies bedeutet, dass verschiedene Nahrungsmittel in Gerichten kombiniert werden. Durch eine Ernährung die nicht im Gleichgewicht ist, kann der ganze Körper aus dem Gleichgewicht geraten. Dies manifestiert sich durch verschiedene Krankheiten, die erst dann verschwinden, wenn der Körper wieder ausgeglichen ist. Hier kann die Ernährung eine zentrale Rolle spielen oder andere Therapieformen wie zum Beispiel Akkupunktur unterstützen.

Heilpraktiker- bzw. Naturheilverfahren Zusatzversicherungen wie die DKV KABN, Signal Iduna Ambulant plus, AXA MED Komfort oder die UKV/BBKK/Bavaria direkt NaturPrivat übernehmen die Kosten der zur Traditionellen Chinesischen Medizin gehörenden Verfahren.

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